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07/30/16

Der Unterseebootkrieg

Vor 100 Jahren wurde der Riesendampfer „Lusitania“ versenkt

Deutsche Boote fordern Amerika zum Krieg

 

Mitten im Krieg! Beschreibungen und Illustrationen der Kriegsabläufe anno 1914 bis 1918 stehen im Vordergrund der Erinnerung. Der Heimatverein Vilsbiburg bietet in seinen Räumen eine Ausstellung zum I. Weltkrieg. Eine 400-seitige Publikation, die Vilsbiburger Museumsschrift Nr. 18 befasst sich mit dem I. Weltkrieg und seinen regionalen Auswirkungen.

Die Lusitania war einer der größten Dampfer der Welt. Im I. Weltkrieg wurde die Lusitania am 7. Mai 1915 von einem U-Boot der Deutschen Kaiserlichen Marine vor der Südküste Irlands versenkt, wobei rund 1.200 Menschen ums Leben kamen. Die Proteste der USA über den Tod von 128 US-Amerikanern führten zur Einstellung des uneingeschränkten U-Boot-Kriegs durch das Deutsche Reich - bis zum Februar 1917. Die USA zögert lange, sich aktiv am Weltkrieg zu beteiligen. Erst nach der Wiederaufnahme des uneingeschränkten U-Boot-Krieges, der Versenkung der Laconia sowie dem Bekannt werden der Zimmermann-Depesche erklären die USA am 6. April 1917 Deutschland den Krieg – fast zwei Jahre nach der Versenkung der Lusitania.

 

Peter Käser

 

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