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Eine Kriegsnagelung im I. Weltkrieg in Seyboldsdorf

„ … um hilfsbereit zu sein, schlug man diese Nägel ein“.

Eine Kriegsnagelung im I. Weltkrieg in Seyboldsdorf

 

Für die neue Ausstellung des Heimatvereins Vilsbiburg, „Mitten im Krieg: Der I. Weltkrieg 1914/18 und seine regionalen Auswirkungen“ konnte eine Kriegsnagelungs-Tafel von Seyboldsdorf ausgeliehen werden.

Die Not im I. Weltkrieg wurde immer schlimmer. Um Herz und Geldbeutel zu öffnen und das Elend zu lindern, erfand man die Kriegsnagelung. „Diese Wahrzeichen sollen den späteren Geschlechtern nicht bloß von der schweren Kriegszeit, sondern auch von der wohltätigen Gesinnung des Volkes erzählen“. Eine in unserer Heimat sehr selten noch vorhandene Darstellung einer Kriegsnagelung, der „Errichtung von Kriegswahrzeichen zur Erinnerung an die große Zeit des Völkerringens“, wurde in Seyboldsdorf 1916 spontan ins Leben gerufen.

Dieses Zeichen der dörflichen Solidarität über den Tod hinaus, ist in der neuen Ausstellung im Vilsbiburger Museum zu besichtigen.

Peter Käser

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