Heimatmuseum Vilsbiburg   ∙   Kröninger Hafnermuseum

Mitgliederversammlung 2016

Niederschrift

über die ordentliche Mitgliederversammlung des Heimatvereins für den Alt-Landkreis Vilsbiburg e.V. am Dienstag, 05. April 2016 in der Kolpinggaststätte Vilsbiburg

 

Die Einladung erfolgte termingerecht schriftlich unter Angabe der Tagesordnung sowie durch Veröffentlichung in der „Vilsbiburger Zeitung“

 

Beginn der Versammlung: 19.40 Uhr

 

Die Versammlung wurde von Vorsitzendem Peter Barteit geleitet.

 

Anwesenheit: Siehe beiliegende Liste (68 Mitglieder, 5 Gäste)

Die Versammlung ist beschlussfähig

 

Einwände gegen die ordnungsgemäße Ladung und gegen die Tagesordnung wurden nicht erhoben.

 

Tagesordnung:

 

1. Eröffnung und Begrüßung, Regularien

2. Kurzberichte über Vereinsarbeit, Museum, Kasse und Kassenrevision

3. Höhe und Fälligkeit des Mitgliedsbeitrages 2016

4. Jahresprogramm für 2016

5. Verschiedenes

 

 

Zu TOP 1:

Der Vorsitzende eröffnete die Versammlung und begrüßte die erschienen Mitglieder und Gäste, unter ihnen Stadtrat und Beiratsmitglied Josef Sterr als Vertreter der Stadt Vilsbiburg, die anwesenden Stadt und Kreisräte, des weiteren Ehrenbürger Lambert Grasmann, Reinhard Zorn vom Rotary-Club, Richhard Erhardsberger von der VR-Bank, Kreisarchäologe Ludwig Kreiner aus Dingolfing und Michael Betz von der Presse.

 

Die Versammlung gedachte der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder, insbesondere dem langjährigen Mitarbeiter und Beiratsmitglied Gerd Wallner.

 

Die Niederschrift der letztjährigen Versammlung war im Rundschreiben Nr. 45 veröffentlicht worden; Einwände dagegen wurden nicht erhoben.

 

Stadtrat Sterr stellte seinem Grußwort den Satz von Dante voran: „Die einen warten, dass die Zeit sich wandelt, die anderen handeln“. Die Mitarbeiter des Heimatvereins zählten zu den Handelnden, so wie sie die Aufgaben anpackten und damit auch die Geschichte der Heimat lebendig erhielten. Die letzte Sonderausstellung war nach seiner Ansicht sehr gelungen und er freue sich auf die neue, die bestimmt wieder sehr interessant werde.

 

Reinhard Zorn erklärte, auch der Rotary-Club sei für Tradition und dass der Heimatverein besonders dafür stehe. Deshalb unterstütze der Club immer wieder den Heimatverein und er habe auch heute eine Spende mitgebracht.

 

Vorsitzender Barteit bedankte sich für das Lob des Stadtrates und die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Vilsbiburg. Ebenso bei Reinhard Zorn für die Unterstützung durch den Rotary-Club.

 

 

Zu TOP 2:

Der Vorsitzende ging in seinem Rechenschaftsbericht besonders auf die Idee vom  „Museum in Bürgerhand“ ein. Nachdem in zwei Jahren der große Umbruch anstehe, habe man bereits sechs neue junge Mitarbeiter gewinnen können, die engagiert mitarbeiteten. Aber wie der Vorsitzende ausführte, würden allein aus der Vorstandschaft vier Mitglieder ausscheiden, ferner weitere aktive Mitarbeiter. Dies bedeute, dass der Heimatverein noch mehr neue engagierte Mitglieder brauche. Als momentanes Fazit gelte: „Es fehlt nicht an Qualität sondern an Quantität.“

 

Der aktuelle Mitgliederstand betrage 580. Damit müsse es möglich sein, die Schallmauer von 600 zu brechen, möglicherweise noch bis 2018. 

 

Museumsleiter Lambert Grasmann berichtete, das Museum sei 2015 an 112 Tagen geöffnet gewesen, hinzu seinen 28 Sonderführungen gekommen (davon sechs mit Schulklassen). Insgesamt seien 2.035 Besucher gezählt worden, im Vergleich zu 1.753 im Jahr 2014. Darin enthalten seien auch die Besucher der Sonderausstellung „Archäologie in Solling“.

Die Funde aus Eiselsdorf und von St. Theobald würden an das neue Museum in Geisenhausen abgegeben. Die Lücken in der Archäologischen Abteilung sollen durch die Funde bei den Ausgrabungen Solling (Hertenberger), Stadtplatz (VR-Bank), und Frontenhausener Straße (Süßl/Lidl) gefüllt werden, die von den Eigentümern an das Museum geschenkt worden seien.

Museumsleiter Grasmann berichtet weiter, dass der Kontakt mit dem Museum in Dietenheim/Südtirol aus der vorletzten Sonderausstellung immer noch aktiv sei zur Klassifizierung der dortigen Gegenstände aus Kröning.

Durch die Homepage kämen viele Anfragen. So zuletzt aus Amerika, wo Nachfahren von Kröninger Hafnern nach ihren Wurzeln suchen.

Aus den Schenkungen erwähnt Grasmann als Beispiel jene von Helga Loos, die dem Museum viele Fotos überlassen habe, auch aus dem Kaffee Konrad/Vogt, zuletzt Obere Stadt 25. 

 

Kassenverwalter Rupert Sitter erstattete den Kassenbericht, mit folgenden Zahlen:

Bestand am 31.12.2014 – Übertrag auf 2015                                          17.577,40 €

Einnahmen 2015                                                                                           24.510,56 €

Ausgaben 2015                                                                                            15.441,70 €

Guthaben am 31.12.2015                                                                            19.374,48 €

 

Der von Schriftführer Stadlöder vorgetragene Revisionsbericht von Irmgard Seisenberger bescheinigte dem Kassenverwalter eine einwandfreie Kassenführung.

Die Versammlung erteilte dem Kassenverwalter und der Vorstandschaft einstimmig Entlastung.

 

Wortmeldungen zu den Berichten gab es nicht.

 

 

Zu TOP 3:

Auf Vorschlag des Vorsitzenden beschloss die Versammlung einstimmig, den Jahresbeitrag 2016 unverändert festzusetzen:

Einzelmitglieder:                         € 10,00

Partner-Mitgliedschaft                € 15,00

Fälligkeit im April 2015.

 

Zu TOP 4:

Der Vorsitzende verweist auf das im Rundschreiben Nr. 45 bereits bekannt gegebene Jahresprogramm für 2016.

Er verwies besonders auf einen Termin, den Tag des offenen Denkmals am 11. Sept. 2016 mit dem Thema: „Gemeinsam Denkmale erhalten“, bei dem die Wallfahrtskirche Maria Hilf und deren Renovierung in den Fokus gestellt werden solle.

 

Zu TOP 5

Hier schlug Peter Forster vor, aus dem Kapital der Benedikt-Auer-Stiftung Gegenstände für das Museum anzuschaffen, nachdem es bei fast keine Zinseinnahmen mehr gebe. Vorsitzender Barteit erläutert, dass dies aufgrund des Stiftungsrechts nicht möglich sei, da das Stiftungskapital nicht angegriffen werden dürfe.

 

Der Vorsitzende schloss den offiziellen Teil der Versammlung um 20.30 Uhr.

 

Diesem schloss sich ein Vortrag von Bert Grasmann mit dem an mit dem Thema:

„Die Bildhauer-, Stuckateur- und Fassmalerfamilie Wagner aus Vilsbiburg“.

 

 

Die Versammlung endete um 21.55 Uhr.

 

 

 

 

 

 

 

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Peter Barteit                                                                                       Rudolf Stadlöder

Vorsitzender                                                                                       Schriftführer                                                                                                                                                                    

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