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Heimatverein ehrt seinen 555. Neuzugang – Die Werbeaktion geht weiter

Reinhard Sarcher aus Vilsbiburg (2. von links) trat als 555. Mitglied dem Heimatverein bei. Darüber freuen sich Museumsleiter Lambert Grasmann, Vorsitzender Peter Barteit und Kassenverwalter Rupert Sitter (von links).

Schon wieder eine „Schnapszahl“ im Mitgliederbestand des Heimatvereins. Es ist noch nicht so lange her, da konnten die Verantwortlichen im Jubiläumsjahr das 444. Mitglied willkommen heißen. Die damals ausgerufene Werbeaktion lief in der Folgezeit so gut, dass noch zum Jahresende 2011 das halbe Tausend erreicht war. Weil sich die Vorstandschaft aber nicht auf diesen Lorbeeren ausruhen wollte, führt man nun das eigentlich nur vorübergehend angelegte Angebot als Dauereinrichtung weiter. Jedes neue Mitglied erhält als Begrüßungsgeschenk aus dem Fundus der noch verfügbaren Museumsschriften eine Ausgabe nach Wahl. Damit wird der neue Unterstützer der Heimatkunde und Heimatforschung von Anfang an umfassend in das Aufgabenspektrum seines neuen Vereins eingeführt. Schließlich befassen sich die Schriften, die mit der aktuellen Sonderausstellung „...viel köstlich Wachsgebild“ bereits den Band Nr. 13 erreicht haben, ganz konkret m it Themen der lokalen Heimatkultur.


Als 555. Mitglied konnte mit dem Vilsbiburg Reinhard Sarcher ein Vertreter der jüngeren Generation geehrt werden. Der Neuzugang fand über das Sammeln historischer Bierkrüge zur Heimatkunde und ganz speziell zu den Veränderungen der heimischen Brau- und Gastronomiekultur. Vorsitzender Peter Barteit und einige Vorstandsmitglieder hießen Sarcher bei einem kleinen Empfang im Museum mit einem Geschenk willkommen. Museumsleiter Lambert Grasmann bemerkte, es sei positiv, dass sich immer wieder junge Leute mit der Heimatgeschichte befassen. Viele der jetzt noch Aktiven hätten vor 40 Jahren auch einmal auf diese Weise angefangen und das Ergebnis der ehrenamtlichen Arbeit könne sich durchaus sehen lassen. Es sei zu wünschen, dass die weitere Erforschung und Präsentation lokalgeschichtlicher Zusammenhänge auch künftig auf der Basis bürgerschaftlichen Engagements erfolgen könne – wie dies seit nunmehr 100 Jahren der Fall sei. Kassenverwalter Rupert Sitter freut sich in diesem Zusammenhang natürlich über ein laufend steigendes Aufkommen an Mitgliedsbeiträgen. Dieses mache sich in der Summe mittlerweise schon vorteilhaft bemerkbar, obwohl der Jahresbeitrag von 10 Euro für die Einzelmitgliedschaft und 15 Euro für die Partnermitgliedschaft als durchaus moderat angesehen werden können. Als Gegenleistung erhielten alle Mitglieder jederzeit freien Eintritt in das Heimatmuseum. Entscheidend, so Peter Barteit abschließend, sei für eine gute Arbeit im Sinne der Heimatkultur ihre breite Verankerung in der Bürgerschaft. Man sei schon gespannt, welche Neumitglieder man demnächst ehren könnte.

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