Heimatmuseum Vilsbiburg   ∙   Kröninger Hafnermuseum

08/23/12

"Die Stadt kann stolz sein"

Vorsitzender Peter Barteit (rechts) erläutert Regierungspräsident Heinz Grundwald die Werke von Eduard Schleich d. Ä. (Fotos: Georg Soller)
Museumsleiter Lambert Grasmann (links) kann viel über die Hafner auf dem Kröning und an der Bina erzählen.

Regierungspräsident Heinz Grunwald zeigte sich vom Heimatmuseum beeindruckt

Es ist Tradition, dass sämtlich niederbayerische Regierungspräsidenten seit dem II. Weltkrieg in ihrer Amtszeit mindestens ein Mal das Vilsbiburger Heimatmuseum einen Besuch abstattet. So auch der amtierende Chef der Bezirksregierung Heinz Grunwald. Einen besonderen Schwerpunkt legte die Gruppe, zu der auch Zweiter Bürgermeister Johann Sarcher gestoßen war und die von den Vorstandsmitgliedern des Heimatvereins Lambert Grasmann, Peter Barteit und Günter Knaus geführt wurden, auf die aktuellen Sonderausstellung. Mit den Werken des vor 200 Jahren in Haarbach geborenen Landschaftsmalers Eduard Schleich d. Ä. ist, so Grunwald, dem Heimatverein ein großer Wurf gelungen. Die Werke aus verschiedenen Schaffensepochen des Malers geben einen guten Einblick in dessen künstlerische Entwicklung, die letztlichen die Tür zum Impressionismus aufgestoßen hat.
Beeindruckt zeigte sich der hohe Gast auch von der Fülle der ausgestellten Hafnerkeramik aus dem Kröning, dem Herzstück des Museums. Um die Erforschung dieses traditionsreichen Handwerks hat sich Lambert Grasmann besonders verdient gemacht und seine Erkenntnisse auch in verschiedenen Publikationen verbreitet. Abschließend besichtigte man noch die Abteilung "Ziegelpatscher und Ziegelbrenner im Vilsbiburger Land", die in sehr enger Beziehung zur Städtepartnerschaft mit dem italienischen Buja steht.
Der Besuch habe sich gelohnt, meinte der Regierungspräsident beim Abschied. Die enorme Bandbreite der im Museum Vilsbiburg gezeigten heimatkundlichen Kostbarkeiten mache die Ausstellungen einzigartig.


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