Heimatmuseum Vilsbiburg   ∙   Kröninger Hafnermuseum

9. November 2011 Von der Stadt an der Vils begeistert Gruppe "Guad drauf" von Kolping Landshut besuchte verschiedene Sehenswürdigkeiten

An der Nahtstelle zwischen Stadttor, Spitalkirche und Heilig-Geist-Spital laufen alle Fäden der Vilsbiburger Geschichte zusammen. Hier war für die "Guddraufler" der Kolping Landshut ein guter Platz für ein Erinnerungsfoto.

"Warum in die Ferne schweife? Sieh' das Gute liegt so nah", sagte sich eine Gruppe aus der Landshuter Kolpingfamilie und fuhr mit der Bahn in das benachbarte Vilsbiburg. Ihre erste Station bei den Kulturdenkmälern der Stadt war die Nikolauskirche in Herrnfelden. Weiter ging die Wanderung bei strahlendem Herbstwetter zum Mariahilf-Berg wo Pater Herbert Müller durch die vor 325 Jahren gegründete Wallfahrtskirche führte. Nach dem Mittagessen stand das Kröninger Hafnermuseum im ehemaligen Heilig-Geist-Spital auf dem Programm. Kreisheimatpfleger Peter Barteit zeigte den Gästen auch die aktuelle Sonderausstellung "...viel köstlich Wachsgebild" über die Lebzelter- und Wachszieherfamilie Lechner in Vilsbiburg. Bei einem kurzen Stadtrundgang wurde den Besuchern die Struktur das historischen Zentrums Vilsbiburg erläutert, bei dem auffällt, dass die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt um das Jahr 1400 weit draußen vor der Stadt errichtet wurde. Aus dem späten Mittelalter wechselte man mit wenigen Schritten in die Moderne als man vor dem neuen Trauerhaus am Friedhof stand. Die Architektur fand allgemein Zustimmung. Nachdenklicher Schlusspunkt war ein Stopp am Ehrenmal für die im Jahr 1945 bei den so genannten Todesmärschen getöteten KZ-Häftlinge.

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