Heimatmuseum Vilsbiburg   ∙   Kröninger Hafnermuseum

Der etwas andere Betriebsausflug

Firmenchef Christian Hammer (links) hatte seine Belegschaft in das benachbarte Heimatmuseum eingeladen. Die Gruppe fand in Gerd Wallner (2. von links einen versierten Führer.

 

Belegschaft der Firma Hammer im Heimatmuseum – Vom  reichen Angebot begeistert

 

Vilsbiburg. Der Weg war nicht weit, genau genommen brauchten sie nur über die Straße zu gehen. Und obwohl die Mitarbeiter des Elektrofachmarktes die mittelalterliche Fassade des ehemaligen Spitalgebäudes täglich vor Augen haben waren alle auf Höchste erstaunt von dem vielfältigen Angebot, das sich hinter den Mauern verbirgt. Museums-Mitarbeiter Gerd Wallner wartete schon unter den Bögen und führte die vielköpfige Gruppe zunächst in die gotische Spitalkirche. Dort gab er einen kurzen Überblick über die mehr als 1000-jährige Geschichte von Vilsbiburg. Durch das Benedikt-Auer-Zimmer, das dem großherzigen Gönner des Museums gewidmet ist, gelangte man in die Abteilung Vor- und Frühgeschichte.

 

Nachdem die Besucher den Wunsch geäußert hatten, alle Bereiche zu sehen, ging es schnell weiter in die Abteilung „Soziale Dienste“, wo die alten Aufnahmen aus dem Kreiskrankenhaus der 1950er Jahres besonderes Interesse fanden. Auch bei der Kröninger Hafnerkeramik konnte man nicht alle 900 Exponate erläutern; eine grobe Zusammenfassung ließ jedoch die Fülle des über Jahrhunderte hinweg hergestellten Geschirrs erahnen. Über den Bereich der Ziegelmacher kam man dann in die nagelneue Sonderausstellung „...viel köstlich Wachsgebild“, die dem Vilsbiburger Handwerksbetrieb Lechner in der Unteren Stadt gewidmet ist. Von dort waren es nur ein paar Schritte in den historischen Lechnerladen in der Dauerausstellung „Arbeit und Handwerk“. Auf dieser Etage schwelgten manche in Erinnerungen an die vergangene Vilsbiburger Gastronomie, für die noch immer Namen wie Aschenbrenner, Stammler und Haslbeck stehen. Ein Stockwerk darüber fand der Rundgang über rund Tausend Quadratmeter Ausstellungsfläche in der Abteilung der Leder- und Textilverarbeitung nach rund 90 Minuten sein Ende.

 

„Wir hätten nicht gedacht, was es im Vilsbiburger Heimatmuseum alles an schönen Dingen zu sehen und an interessanten geschichtlichen Informationen zu erfahren gibt“, war der allgemeine Tenor der Besucher beim Abschied. Viele versprachen, noch einmal wiederzukommen, um sich die verschiedenen Bereiche etwas intensiver anzuschauen. Dazu haben sie jeden Sonntag von 10 bis 12 Uhr und jeden Mittwoch von 14 bis 16 Uhr Gelegenheit. Das nächste lange Wochenende mit zusätzlichen Öffnungszeiten zusätzlich samstags und sonntags jeweils von 14 bis 16 Uhr steht am 6. und 7. August im Kalender.

 

 

Suchen

© Heimatverein Vilsbiburg e.V.  | Kontakt  | AGB  | Impressum